Stefan Beinlich gewinnt GOFUS Masters 2019

Stefan Beinlich gewinnt GOFUS Masters 2019
Der Sieger inmitten von "Partysanen": Stefan "Paule" Beinlich durfte sein rosa Sakko gegen das rote Siegersakko tauschen. Foto: GOFUS

Der ehemalige Bundesliga-Profi und Fußballnationalspieler Stefan Beinlich ist der Sieger des GOFUS Masters 2019. Mehr als 180 Golferinnen und Golfer kamen am vergangenen Freitag zum Heimturnier der golfenden Fußballer nach Bad Saarow und feierten sich und ihr soziales Engagement.

Stefan Beinlich, der auch auf den Spitznamen „Paule“ hört, gewann mit 77 Schlägen auf dem anspruchsvollen Faldo Course (Par 72) des Golf Club Bad Saarow die Bruttowertung des 13. GOFUS Masters – vier Schläge vor Titelverteidiger und TV-Hundetrainer Martin Rütter. Für seinen Sieg wurde Beinlich nicht nur in der Wandertrophäe des Masters verewigt, sondern auch traditionell das rote Sakko übergestreift, das den Champion ziert. Vielleicht freute sich Beinlich über Letzteres umso mehr, weil es ihm erlaubte, das knallrosa Sakko abzulegen, mit dem sich die „Partysanen“ (ein Teil des GOFUS) etwas stilvergessen zu kleiden pflegen.

Erfolg ist keine Frage des Stils: Handball-Weltmeister Pascal Hens hat sich für das GOFUS Masters 2019 besonders schick gemacht. Foto: GOFUS

Zum GOFUS Masters traten 184 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Zählspiel sowohl auf dem Faldo Course als auch auf dem Stan Eby Platz an, auf dem der Club offiziell zuhause ist. Das sportliche Niveau war beachtlich, nicht nur von Gewinner „Paule“ Beinlich, der ein Handicap von -6,5 hat. Den sechsten Platz teilte sich Ex-Hertha-Profi Marko Rehmer (Handicap -6,7) mit BVB-Stadionsprecher und GOFUS-Präsident Nobby Dickel (-4,7), der in einem Flight spielte mit DGV-Präsident Claus Kobold. Handball-Ikone Stefan Kretzschmar (-15,3) landete auf dem geteilten 20. Rang, ein gutes Stück vor seinem ehemaligen Nationalmannschaftskameraden Pascal Hens (-25,6). Prominent besetzt war auch der 97. Rang, den sich Ex-Schwergewichtsboxer Axel Schulz (-24,6) mit dem früheren Hertha-Trainer Falko Götz (-26,2) teilte.

GOFUS ermöglichen 52 neue Bolzplätze in sozialen Brennpunkten

Auf Händen getragen: „Paule“ Beinlich wird nach der Siegerehrung von seinen GOFUS gebührend gefeiert. Foto: GOFUS

Erfahrungsgemäß ist das GOFUS Masters immer weit mehr als nur ein Golfturnier. Nach der Einspielrunde am Donnerstag gab es abends eine Gala, nach dem Turnier am Freitagabend eine Party mit dem Motto „Hollywood“ im Clubrestaurant samt rotem Teppichvom Rondell vorm Haupthaus bis hoch ins „Greenside“ – und sogar inszenierten Fans. Die Spieler zeigten sich kreativ und kamen kostümiert als Blues Brothers, Batman, Donald Trump, Panzerknackerbande, Johnny Depp als Pirate of the Caribbean oder als Baywatch-Nixe Pamela Anderson.

Gefeiert wurde bis 3 Uhr in der Frühe. Aber es wurde auch etwas für den guten Zweck getan: GOFUS-Schirmherr und CDU-Politiker Wolfgang Bosbach würdigte das Engagement der GOFUS und den Einsatz für neue Spiel- und Bolzplätze in sozialen Brennpunkten der Republik. Insgesamt 52 solcher Projekte wurden vom Vorstand im Jahr 2019 genehmigt, die in den kommenden Monaten eröffnet werden.

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