Golfuhr im Test: Garmin Approach X10

Golfuhr im Test: Garmin Approach X10
Klein und chic: Die Golfuhr Garmin Approach X10 taugt auch abseits des Golfplatzes. Foto: Garmin

Wer sich von Golfuhren mit unzähligen Funktionen und Werten erschlagen fühlt, könnte es mal mit der Garmin Approach X10 versuchen.

Golfuhren tendieren im Allgemeinen dazu sehr viele Funktionen zu haben und fast noch mehr Informationen zu sammeln. Viele Spielerinnen und Spieler nutzen die Vielzahl der Möglichkeiten allerdings nicht oder verzichten auf dem Platz bewusst auf die umfangreichen Angaben, um sich besser auf ihr Spiel zu konzentrieren. An diese Gruppe richtet sich die Garmin Approach X10, die auf das Wesentlichste reduziert ist und im Frühjahr 2018 vorgestellt wurde.

Design und Bedienung

Die Uhr erinnert stark an einen klassischen Fitness-Tracker – schlank, chic und optisch sehr gut gelungen. Die Golfuhr gibt es in zwei Farbvarianten, entweder komplett in schwarz oder ganz in blau. Im Vergleich zu anderen Geräten ist das LCD-Display geradezu winzig, nur 25,4 Millimeter mal 10,7 Millimeter. Klein, aber hochauflösend und völlig ausreichend, um alle Details gut erkennen zu können. Das Gewicht beträgt gerade mal 31 Gramm, und die Uhr ist am Handgelenk zu keinem Zeitpunkt störend oder gar hinderlich. Auch in Sachen Wasserdichtheit kann sie sich sehen lassen, denn mit 5 ATM könnte man mit ihr duschen und sogar schwimmen – sie hält also jedem Platzregen locker stand. Bedient wird die Garmin Approach X10 über eine Taste und den Touchscreen. Die Menüführung ist absolut intuitiv.

Funktionen

Obwohl im Vergleich zu anderen Uhren in den Möglichkeiten beschränkt, besitzt die Approach X10 sämtliche Funktionen, die auf der Runde nötig und die danach für eine Analyse hilfreich sind: Entfernungen zum Grün (vorne, Mitte und hinten), zu Hindernissen (Vorder- und Hinterkante) und zu 200-Meter-, 150-Meter- und 100-Meter-Lay-ups. Es gibt sogar die Möglichkeit, Fahnenpositionen vor dem Abschlag manuell zu setzen. Die Schlagweitenmessung ist einfach gelöst, aber es besteht keine Speicheroption. Die Eingabe des Scores und – wenn erwünscht – das Notieren von Angaben wie Fairwaytreffern und Anzahl der Putts lassen sich schnell und einfach auf dem Weg zum nächsten Abschlag erledigen.

Bei der Analyse werden Rundenzeit und zurückgelegte Strecke selbstverständlich angegeben. Statistiker kommen auch auf ihre Kosten, weil die X10 auch mit der Hersteller-App Garmin Connect kompatibel ist, die die Ergebnisse des Spieltags auswertet und eine Gesamtanalyse führt. Auch bei diesem entschlackten Modell wurde – wie bei den anderen Geräten – eine Vorinstallation von 41.000 Golfplätzen weltweit vorgenommen. Am Handgelenk ist das X10 auch als einfache Uhr durchaus ansehnlich und mit einer Akkuleistung von zwölf Stunden im GPS-Modus oder 23 Tagen als Uhr auch im Alltag gut zu gebrauchen.

Testfazit

Für alle die sich auf der Runde auf ihr Spiel konzentrieren wollen und dennoch ein wenig Hilfe in Anspruch nehmen möchten, ohne von der Technik abgelenkt zu werden, ist diese Uhr ein wertvoller Wegbegleiter. Zum Preis von 169 Euro.