Berlins beste Übungsanlagen für Golfer

Berlins beste Übungsanlagen für Golfer
Das Non-plus-Ultra fürs Golftraining bietet der Berliner Golfclub Stolper Heide mit einer großzügigen Driving-Range, mehreren Kurzspielbereichen, Indoorgolf sowie einem Kurzplatz. Foto: BGC Stolper Heide

„Je mehr ich übe, desto mehr Glück habe ich“, hat der unverwüstliche Gary Player einmal gesagt. Dem neunfachen Majorsieger würden die Übungsbedingungen für Golfer in Berlin und Brandenburg sicher gefallen. Tagesspiegel GOLF zeigt in seinem Top-5-Ranking, wo es sich am besten trainieren lässt.

Herzstück für jedes Golftraining ist eine große Driving-Range, auf der auch Longhitter ihre Bälle noch landen sehen können. Am besten liegen Abschlag und Landezone der Range auf einer Ebene, denn Höhenunterschiede verfälschen die Länge des Ballfluges. Kein perfektes Training ohne einen Kurzspielbereich, der neben Chips auch längere Pitches ermöglicht, und wo sich die Golfer nicht gegenseitig auf den Füßen stehen. Lassen sich Pitches auf einem Kurzplatz sogar noch spielerisch trainieren, fehlt nur noch ein großes Puttinggrün mit Ondulierungen für Putts aller Art. Welche Golfanlagen diese Qualitätskriterien am besten erfüllen, zeigt das Tagesspiegel GOLF Ranking.

Platz 1: Berliner Golfclub Stolper Heide

Neben dem Clubhaus hat der Berliner Golfclub Stolper Heide einen zweiten Kurzspielbereich. Foto: BGC Stolper Heide

Diese Golfanlage ist für Training das Non-plus-Ultra der Hauptstadtregion. Jede erdenkliche Übungsform ist hier möglich. Die Driving-Range in Stolpe misst mehr als 250 Meter und ist von beiden Seiten bespielbar. Fast 100 Abschlagplätze gibt es, 20 davon überdacht, dazu zwei Scope-Hütten. Die Golfschule des Clubs, die Gregor Tilch Golfakademie, verfügt über zahlreiche Analyse-Systeme, darunter Video, Trackman, Flight Scope, Golf BioDynamics und Sam-Puttlab. Direkt neben der Driving-Range liegt ein großzügiger Kurzspielbereich, der den Namen bito-Arena trägt, und der Bunkerschläge, Chips sowie Pitches von bis zu 60 Metern Länge erlaubt. Mehrere Fahnen sind auf den Pitchinggrüns und den teils stark ondulierten Chippinggrüns gesteckt. Einen zweiten Kurzspielbereich gibt es direkt neben dem Clubhaus. Das Puttinggrün, das zwischen Clubhaus und Driving-Range liegt, ist mit seinen rund 1700 Quadratmetern enorm. Und obendrein gibt es noch einen Kurzplatz, den Borchert Short Course, mit sechs Löchern zwischen 65 und 160 Metern Länge. Wenn das Wetter mal nicht mitspielt, gibt es sogar einen Indoorbereich mit zwei Puttinggrüns und sechs Abschlagplätzen.
Rangefee: keine
16 Rangebälle: 2 Euro
Tagesgreenfee Kurzplatz: 20 Euro, für Kinder und Jugendliche 10 Euro

Platz 2: Berliner Golf & Country Club Motzener See

Motzen, Golf, Driving Range, Berlin
300 Meter lang ist die Driving-Range in Motzen, dazu gibt es einen großzügigen Kurzspielbereich, ein riesiges Puttinggrün und einen hervorragenden Kurzplatz. Foto: Markus Kahle

Ideale Trainingsbedingungen gibt es auch am Motzener See. Die Driving-Range ist stolze 300 Meter lang und von beiden Seiten zu bespielen. 25 Abschlagplätze gibt es pro Seite, davon sieben überdachte auf der Hauptseite der Range sowie eine beheizte Videohütte mit Flight Scope. Ein Fairwaybunker erlaubt zudem das Training von langen Bunkerschlägen. Unmittelbar hinter den Abschlaghütten der Range liegt ein Kurzspielbereich mit zwei Grüns – eins mit einem tiefen Grünbunker, eins mit einem flachen Grünbunker. Chips und Pitches von bis zu 80 Meter auf insgesamt sieben Fahnen sind hier möglich. Zwei Puttinggrüns gibt es: Ein kleines liegt neben dem Clubhaus auf dem Weg zum Abschlag A1, ein riesiges mit zwei Ebenen und diversen Ondulierungen gibt es zwischen Halfwayhaus und Clubhaus. Dort ist auch Chippen erlaubt. Ein hervorragend gestalteter Kurzplatz mit neun Löchern zwischen 80 und 170 Metern komplettiert die außergewöhnlichen Trainingsmöglichkeiten.
Rangefee: 5 Euro
32 Rangebälle: 2 Euro (Gäste), 1 Euro (Mitglieder)
Tagesgreenfee Kurzplatz: 28 Euro
Leihschläger: aktuelle Taylor Made M5 und M6 kostenfrei zu leihen für Greenfeespieler

Platz 3: Golf- und Country Club Seddiner See

Seddiner See, Driving Range, Golf, Berlin
Seddin hat eine sehr gepflegte große Driving-Range, einen großzügigen Kurzspielbereich und zwei große Puttinggrüns. Foto: GCC Seddiner See

Die Driving-Range am Seddiner See misst 280 Meter und zählt etwa 50 Rasenabschlagplätze. Zu den 14 überdachten Abschlagmatten kommen zwei Scope-Hütten, in denen die Golflehrer mit Hilfe neuester Analyse-Systeme arbeiten. Im Rücken der Driving-Range gibt es einen sehr guten Kurzspielbereich mit vier Chipping- und Pitchinggrüns. Hier sind lange Pitches sowohl aus tiefen Gras als auch von kurzgemähtem Rasen möglich. Gleich drei Puttinggrüns gibt es: 700, 800 und 1400 Quadratmeter groß.
Rangefee: 10 Euro
36 Rangebälle: 3 Euro (Gäste), 2 Euro (Mitglieder)

Platz 4: Märkischer Golfclub Potsdam

Driving Range, Märkischer Golfclub Potsdam, Berlin, Golf
Die größte Driving-Range der Hauptstadtregion hat der Märkische Golfclub Potsdam mit seinem Golfodrom. Foto: MGC Potsdam

Die beeindruckendste Driving-Range der Hauptstadtregion hat der Märkische: 380 Meter Durchmesser hat das Golfodrom, das Platz für bis zu 200 Golferinnen und Golfer bietet. 18 Abschlagplätze sind überdacht. Alle Rangebälle sind vom Modell Titleist NTX werden aber nach und nach durch Wilson CX3 Bälle ersetzt. Die Golfschule verfügt über Video-Technik und Trackman zur genauen Schwung- und Schlaganalyse. Neben zwei Pitchinggrüns mit Bunkern gibt es drei Puttinggrüns – das größere der beiden liegt direkt am Clubhaus und ist 1000 Quadratmeter groß. Mit dem adjutant24 Family Course hat der Märkische einen neun Loch-Kurzplatz mit Bahnen zwischen 39 und 157 Metern Länge. Der Platz hat leicht hügelige, geschwungenen Spielbahnen und ist dank seiner Sand- und Wasserhindernisse, für anspruchsvolles Training sehr geeignet.
Rangefee inklusive 32 Bälle: 6 Euro
32 Bälle: 3 Euro
Tagesgreenfee Kurzplatz: 15 Euro, am Wochenende 20 Euro

Platz 5: Berliner Golf Club Gatow

Gatow, Driving Range, Golf, Berlin
Gatow Driving-Range misst 290 Meter und ist von beiden Seiten zu bespielen. Foto: BGC Gatow

Die Driving-Range in Gatow ist 290 Meter lang, bietet 80 Abschlagplätze und ist von beiden Seiten aus zu bespielen. 28 Abschlagmatten sind überdacht. Auf der hinteren Seite der Range gibt es auch einen Fairwaybunker für lange Schläge aus dem Sand. Der Fairwaybunker auf der Hauptseite ist inzwischen Teil der Golf-Lounge, wo Liegestühle stehen – theoretisch lässt sich aber auch von hier, direkt neben der Bar, trainieren. Der Kurzspielbereich liegt zwischen Range und Clubhaus und umfasst zwei Grüns mit jeweils mehreren Fahnen. Hier ist Platz für Pitches von bis zu 50 Metern. Das direkt vor der Terrasse des Clubhauses gelegene Puttinggrün ist etwa 500 Quadratmeter groß. Der Kurzplatz mit seinen sechs Löchern und jeweils zwei verschiedenen Abschlägen ist ein ideales Trainingsterrain für das kurze Spiel.
Rangefee: keine
12 Rangebälle: 2 Euro, für Mitglieder und Greenfeespieler 0,75 Euro
Greenfee Kurzplatz: 15 Euro (Mo. bis Do. ohne Platzreife zu bespielen, Fr. bis So. und an Feiertagen nur mit Platzreife und DGV-Ausweis)

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