Berlin Open: Försterling und Eisenbeis siegen

Berlin Open: Försterling und Eisenbeis siegen
Die Sieger der 75. Berlin Open Championship im Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee. Foto: Sebastian Gabsch

Es fehlte nicht viel zu einem Wannsee-Doppelsieg bei der 75. Berlin Open Championship: Nils Dobrunz unterlag erst im Stechen dem Marienburger Frederik Eisenbeis. Bei den Damen gewann Alexandra Försterling mit sagenhaften 16 Schlägen Vorsprung.

Alexandra Försterling, Golf, Berlin, Wannsee
Für Wannsees Alexandra Försterling ist es nach 2016 bereits der zweite Sieg bei der Berlin Open. Foto: Sebastian Gabsch

Für Nationalspielerin Försterling war es ein Start-Ziel-Sieg, sie hatte die Führung vom ersten Tag an inne und gab sie zu keinem Zeitpunkt wieder her. Die Berlinerin spielte Runden von 71, 71, 68 und 65 Schlägen (neues Handicap +3,3) und beendete ihr Heimspiel mit 13 unter Par, weit vor ihren Konkurrentinnen. Dabei hatte Lydia Volkmer, ebenfalls aus Wannsee, vor dem abschließenden Tag noch Siegchancen. Die Zweitplatzierte der German Girls 2019 ließ Runden von 72, 73 und 68 allerdings eine 78 folgen und landete dadurch mit 3 Schlägen über Par auf dem zweiten Rang. Vorjahressiegerin Carolin Kauffmann teilte sich mit Wannsees Julia Neumann Platz drei mit einem Gesamtergebnis von 7 über Par.

Frederik Eisenbeis , Golf, Berlin Open
Berlin Open Champion 2019 nach Stechen: Frederik Eisenbeis vom Marienburger Golf Club. Foto: Sebastian Gabsch

Bei den Herren ging es deutlich spannender zu: Nils Dobrunz aus dem Bundesliga-Team des Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee lag vor der letzten Runde gemeinsam mit dem Treudelberger Jan Philipp Nebe in geteilter Führung – beide mit vier Schlägen unter Par. Gefolgt von sechs Spielern in Schlagdistanz, darunter Frederik Eisenbeis (-3), die beiden Stolper-Heide-Spieler Florian Schrödl (-3) und Marcel Rauch (-2) sowie Wannsees Titelverteidiger Warayu Melzer (-2).

Von allen Spielern, die nach drei Tagen unter Par lagen und damit noch berechtigte Hoffnungen auf den Sieg hatte, spielte Frederik Eisenbeis am Schlusstag die beste Runde. Seine 68 brachte ihn an die Spitze des Leaderboards, schlaggleich mit Nils Dobrunz, der das Turnier mit einer 69er-Runde beendete. Also ging es ins Stechen, das der Kölner Eisenbeis für sich entscheiden konnte.

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