Clubübergreifendes Lochspiel für Berlin

Clubübergreifendes Lochspiel für Berlin
Gross-Kienitz war der erste Club, in dem die Matchplay-Meisterschaft ausgespielt wurde. Foto/Montage: GC Gross-Kienitz/Mike Wolff

Die CaddyLog Matchplay-Meisterschaft ist ein clubübergreifender Wettbewerb für die Hauptstadtregion. Die besten Lochspielerinnen und Lochspieler treffen am Ende in einem Finale aufeinander. Und wer mal eine Partie verliert, ist in diesem Matchplay noch nicht raus.

Matchplay ist die Urform des Golfsports: Eins gegen eins, mit leicht unterschiedlichen Regeln zum normalen Zählspiel. Immer spannend und faszinierend wie beim Ryder Cup oder jüngst bei der WGC Matchplay Championship. Hier zählt nicht das Handicap oder die Zahl der Schläge, sondern nur wer am Ende mehr Löcher gewinnt. Oft ist dabei eine stabile Psyche wichtiger als ein starkes Spiel.

In vielen Clubs, beim Zocken auf Privatrunden oder beim Short Track Matchplay wird schon in diesem Modus gespielt. Mit der CaddyLog Matchplay-Serie 2019/20 gibt es jetzt in der Hauptstadtregion die Möglichkeit für sportlich-ehrgeizige Spieler, dies auch clubübergreifend zu tun. Anmelden kann man sich bis zum 10. April auf www.caddylog.de.

Angefangen hat die von Alexander Stewowitsch entwickelte Idee im Golfclub Gross-Kienitz als Clubmatchplay. „Es geht darum, gemeinsam mit unterschiedlichen Golfern eine nette Runde Golf zu spielen und neue Golferinnen und Golfer im Club und in der Region kennenzulernen“, sagt der Gründer und Organisator. Stewowitsch betont: „Jedes Spiel wird zu Ende gespielt, auch wenn das Ergebnis schon vorzeitig feststeht.“

Es gibt auch ein Zweier-Scrabble-Matchplay

Mittlerweile ist der Potsdamer Golf Club als Zweiter zur Gruppe dazugekommen. In jedem Club können bis zu 128 Spielerinnen und Spieler in einer Vorrunde um die begehrten vier Plätze für die Endrunde im Frühjahr 2020 spielen. Zusätzlich gibt es neben dem Einzelmatchplay, zum zweiten Mal, auch ein Zweier-Scramble-Matchplay, zu dem sich alleine schon in Gross-Kienitz mehr als 55 Teams angemeldet haben.

Für Clubs, in denen sich keine 16 Spieler zusammenfinden, wird eine „Open Match Play“-Gruppe eingerichtet. Hier spielen die SpielerInnen auch ihre Meisterschaft aus und bestimmen so, wer gegen die Clubsieger antreten darf. Eine Besonderheit ist, dass auch nach einem verlorenen Spiel die Chance weiterhin besteht, am Endturnier teilzunehmen. Ist die Tagesform mal nicht so gut, gibt es noch die Trostrunde, die eine zweite Chance bietet, sich für das Finalwochenende zu Beginn der Saison 2020 zu qualifizieren.

Drei Partien sind garantiert

Alexander Stewowitsch, Golf, Matchplay
Initiator der Matchplay-Serie: Alexander Stewowitsch. Foto: Privat

Für alle zweimal Gescheiteten bietet die Supertrostrunde die Möglichkeit, bis zum kleinen Finale der Clubmeisterschaft zu gelangen, allerdings nicht mehr zur Frühjahrsendrunde. Ungewöhnlich für eine Matchplay-Serie ist die Sicherheit, mindestens dreimal spielen zu können, denn nur wer dreimal verliert, ist endgültig ausgeschieden. In den 25 Euro Teilnahmegebühr ist auch der Besuch der Players-Party und der Siegerehrung inbegriffen. Für die Open-Match-Play-Spieler wird die erste Runde in Potsdamer Golf Club stattfinden, die zweite in Gross Kienitz. In beiden Clubs erhalten die Teilnehmer 30 Prozent Matchplay-Rabatt auf das Greenfee.

Die Ergebnisse der Begegnungen werden bei Tagesspiegel GOLF (golf.tagesspiegel.de) und auf caddylog.de zu sehen sein, wobei es auf der Webseite von Caddylog sogar ein Livescoring geben wird.

Übrigens: Ursprünglich musste der Ball beim Matchplay gespielt werden wie er liegt – ohne Ausnahme! Es gab keine Möglichkeit, mit oder ohne Strafschlag Befreiung zu nehmen. Immerhin wurde diese Regel mit der Zeit dem Zählspiel angeglichen.

Alle Informationen und Anmeldungen bis zum 10. April unter: www.caddylog.de