Phillipp Mejow hofft auf starkes Saisonfinale

Phillipp Mejow hofft auf starkes Saisonfinale
Philipp Mejow ist für das Saisonfinale der European Challenge Tour qualifiziert und hofft auf eine Topplatzierung. Archivfoto: Arne Bensiek

Mit dem Finalturnier im Arabischen Emirat Ras Al Khaimah endet die Saison 2018 der European Challenge Tour. Der Berliner Philipp Mejow gehört zum exklusiven Feld der 45 Spieler und hat noch die Chance, sich mit einer Topplatzierung für die European Tour zu qualifizieren.

Aktuell rangiert der Mariendorfer mit einem erspielten Preisgeld von 53.750 Euro auf Platz 40 der Geldrangliste. Dadurch hat sich der 30-Jährige für das Saisonfinale in den Vereinigten Arabischen Emiraten qualifiziert, wo nur die besten 45 Spieler der Saison antreten dürfen. Für Philipp Mejow startet das Turnier an diesem Mittwoch um 8.11 Uhr örtlicher Zeit (nach Berliner Uhren um 4.11 Uhr) im zweiten Flight des Tages.

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Erstmals findet der Saisonabschluss der Challenge Tour im Emirat Ras Al Khaimah statt. Foto: European Tour

Gespielt wird in Ras Al Khaimah um ein Gesamtpreisgeld von 450.000 Euro. Um sich auf direktem Weg die Karte für die European Tour zu erspielen, müsste Mejow das Turnier gewinnen oder auf dem zweiten Platz beenden. Denn eine Spielberechtigung für das europäische Oberhaus erhalten nur die 15 besten Spieler der Challenge-Tour-Saison. Vom 15. Platz der Geldrangliste trennen den Berliner derzeit rund 36.000 Euro. Etwas aussichtsreicher liegt Mejows bester Freund auf der Tour, der Schwabe Marcel Schneider, mit Rang 22 der Geldrangliste.

„Ich fühle mich gut für die Woche und das Spiel sitzt“, sagt Mejow, der dem Saisonabschluss in den vergangenen Tagen schon entgegenfieberte. Das bisher beste Ergebnis der Saison hatte der Tourspieler vom Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee beim Saisonauftakt erzielt. Der geteilte dritte Platz bei der Barclays Kenia Open bescherte ihm neben dem Preisgeld von 30.000 Euro auch über viele Wochen einen Platz unter den ersten 15 der Challenge Tour.

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Der Stand der Dinge: Philipp Mejow ist derzeit 40. in der Order of Merit der European Challenge Tour. Screenshot: europeantour.com

Bei seinen zwei Gastspielen auf der European Tour zeigte Mejow, dass er auf höchstem Niveau mithalten kann: Im Mai erspielte er sich bei der Rocco Forte Sicilian Open eindrucksvoll den geteilten 20. Rang, bei der Porsche European Open Ende Juli wurde er in Green Eagle bei Hamburg geteilter 29. – wobei das Preisgeld vom Heimspiel leider nicht in die Jahreswertung der Challenge Tour einfließt.

Dass Mejow im Herbst einige Plätze in der Order of Merit eingebüßt hat, liegt einerseits an sieben verpassten Cuts, mehr noch aber an fehlenden Top-Ten-Platzierungen. Ausgerechnet bei der hochdotierten Kazakhstan Open musste er zuletzt nach zwei Runden wegen Schmerzen in der Hüfte aufgeben. Die Probleme konnte er überwinden. Nun versucht der Berliner, im Saisonfinale seine Chance zu sehen und den Druck abzustreifen. „Jetzt heißt es raus und Spaß haben“, sagt Mejow.

Das Livescoring vom Ras Al Khaimah Challenge Tour Grand Final gibt es hier, die aktuelle Geldrangliste der European Challenge Tour gibt es hier.